Theo Loosli

Theo Loosli
Theo Loosli absolvierte sein Musikstudium an der Accademia di Santa Cecilia in Rom (Solistendiplom für Violine) und an der Musik-Akademie Basel (Komposition und Direktion). Als Gastdirigent war er bei internationalen Musikfestivals in Kassel, Turin, Ravenna, Perugia, Ravello, Meiringen, Gstaad, Besançon, Viterbo und hat zahlreiche Radio- und CD-Aufnahmen eingespielt (Charlin Paris, EMI-International London, Harmonia Mundi Deutschland). Ein Höhepunkt war die Eurovisions-Übertragung aus der Collégiale de Neuchâtel von Alfred Mitterhofers Werk „Les Trois Rois“ mit dem Orchestre Symphonique Neuchâtelois.

Von 1966-1978 war Theo Loosli Leiter des Kammerensembles von Radio Bern. Allein mit diesem Orchester hat er etwa 70 Uraufführungen zeitgenössischer Werke aufgenommen. Seit rund 20 Jahren hat er mit verschiedenen Orchestern einige Opern/Operetten wie „Così fan tutte“, „Zauberflöte“, „La Cambiale di Matrimonio“, „Il Matrimonio Segreto“, „die verkaufte Braut“, „Bohème“, „Gräfin Mariza“, „Lustige Witwe“, „Roméo et Juliette“, „Carmen“ einstudiert und zur Aufführung gebracht.

Er ist Gründer des Berner Bach-Chors, des Berner Kinderchors, des Berner Konzertchors, der Sinfonietta Bern und des Orchestre Symphonique Neuchâtelois.

Grosse Künstler wie Maurice André, Lord Yehudi Menuhin, Frank Martin, Rudolf Kelterborn, Claudio Scimone, Bruno Giuranna, Uto Ughi und andere haben ihm schriftlich ihre ausdrückliche Anerkennung für seine Arbeit als Dirigent bezeugt.

Tourneen mit Francisco Araiza, Simon Estes, Maurice André, Jean-Pierre Rampal, Edith Peinemann, Nikita Magaloff und Editha Gruberova führten ihn durch die Schweiz.